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Glarus 1 steigt nach 6 Jahren in der NLB dank einem Team-Rückzug doch nicht in die 1. Liga ab und spielt auch 2026 in der NLB
Die Operation Ligaerhalt ist sportlich im letzten Moment gescheitert. Glarus 1 verliert gegen das Spitzenteam von Nimzowitsch Zürich nach hartem Kampf mit 3:5. Dank der hohen Anzahl ein Einzelpunkten hätte das eigentlich reichen müssen. Aber die beiden hinter Glarus klassierten Mannschaften von St. Gallen und Olten trennten sich 4:4 Unentschieden, das einzige Resultat, bei dem Glarus absteigt. Mit 6 Mannschaftspunkten (3 klare Siege und 6 knappe Niederlagen und 36.5 zu 35.5. Einzelpunkten müssen die Glarner eigentlich in die 1. Liga absteigen. Dank dem Rückzug von Trubschachen aus der NLB steigt aber nur ein Team ab und Glarus schafft den Ligaerhalt.
Glarus 1 steigt nach 6 Jahren in der NLB in die 1. Liga ab
Die Operation Ligaerhalt ist im letzten Moment gescheitert. Glarus 1 verliert gegen das Spitzenteam von Nimzowitsch Zürich nach hartem Kampf mit 3:5. Dank der hohen Anzahl ein Einzelpunkten hätte das eigentlich reichen müssen. Aber die beiden hinter Glarus klassierten Mannschaften von St. Gallen und Olten trennten sich 4:4 Unentschieden, das einzige Resultat, bei dem Glarus absteigt. Mit 6 Mannschaftspunkten (3 klare Siege und 6 knappe Niederlagen und 36.5 zu 35.5. Einzelpunkten müssen die Glarner in die 1. Liga absteigen. Mehr dazu unter der 1. Mannschaft.
5. SMM-Runde: Glarus 1 verliert erneut, Glarus 2 gewinnt
Die bisher sieglose NLB-Mannschaft von Glarus musste zum bisher ebenfalls sieglosen Trubschachen ins Emmental 2 reisen. Dass das ein schwerer Gang werden würde, war klar. Leider mussten die Glarner wiederum auf mehrere Stammspieler verzichten. Auf dem Papier war Trubschachen, die vor 2 Jahren noch in der NLA gespielt haben, leicht stärker besetzt. Schlussendlich verpassten die Glarner einmal mehr gute Gelegenheiten und mussten sich erneut mit 3:5 geschlagen geben. Mehr dazu unter der 1. Mannschaft. Glarus 2 konnte in Glarus das drittplatzierte Wil empfangen. Ein Sieg war Pflicht, um sich aus der Abstiegszone lösen zu können. Schnell gingen die Glarner an den drei hinteren Brettern dank Siegen von Mannschaftsleiter Andi Hug, Somaia Salem und Matthias Küng in Führung. Arne Miesenberger mit einem weiteren Sieg und Peter Stöckli mit einem Remis am Spitzenbrett sorgten für den diskussionslosen Mannschaftssieg. Damit konnten die Glarner zwar den zweitletzten Platz abgeben. Aber da gleich 4 Teams punktgleich auf den Rängen 4-7 platziert sind, verspricht der Abstiegskampf nach den Sommerferien Hochspannung.
101. Hauptversammlung des Schachklubs Glarus
Am Freitag, 14. März 2025 konnte die gute besuchte 101. Hauptversammlung des Schachklubs Glarus im Hotel Stadthof in Glarus abgehalten werden. Präsident Fritz Bolliger und Turnierleiter Martin Dürst blickten in ihren Jahresberichten auf das reich befrachtete Jubiläumsjahr 2024 zurück. Kassier Jürg Zimmermann konnte zur Überraschung aller eine ausgeglichene Rechnung präsentieren. Die Jubiläumsaktivitäten konnten allesamt dank dem grossen Einsatz aller Beteiligten so durchgeführt werden, dass das ursprünglich von der Hauptversammlung 2023 bewilligte Jubiläumsbudget nicht beansprucht werden musste. Das nach dem Nachtessen durchgeführte Hauptversammlungs-Blitzturnier (Werner Weibel-Trophy) wurde vom amtierenden Klubmeister Jan Selinga vor dem letztjährigen Blitzschachkönig Martin Dürst gewonnen.
Glarner Schachtag 2024: Peter Szakolczai gewinnt das Turnier, Laszlo Horvath wird Glarner Schachkönig
Dramatik pur beim Glarner Schachtag. Die beiden Top-Gesetzten Peter Szakolczai und Laszlo Horvath sind erst in der 7. und letzten Runde punktgleich mit je 5 Punkten an der Spitze liegend aufeinandergetroffen. Und sie schenkten sich nichts. Am Schluss entscheidet eine Sekunde zugunsten von Peter. Laszlo überschreitet die Bedenkzeit, Peter hat noch 1 Sekunde auf der Uhr. Durch diese Niederlage wird Laszlo noch von Arthur Toenz, der als Startnummer 6 das ganze Turnier hindurch ganz vorne mitspielte, überholt, holt sich aber als bester Glarner den Titel des Glarner Schachkönigs. Mit 22 Teilnehmenden war das Feld etwas kleiner als in den letzten Jahren, dafür an der Spitze umso hochkarätiger besetzt. Die mehrfachen Gewinner des Glarner Schachkönigs, Oswald Bürgi und Jan Selinga, gingen nur als Nummere 9 und 10 an den Start. Sie erreichten die Ränge 9 und 11. Frank Tschöpe, auch ein vormaliger Glarner Schachkönig, konnte sich den guten 7. Rang sichern.


